Über Knize
KNIZE schreibt Modegeschichte – seit 1858
Der Anfang der glanzvollen Geschichte von KNIZE (sprich: Knische) liegt im 19. Jahrhundert, als der Kaiser und die Erzherzöge des Hauses Habsburg die Dienste dieser Schneiderwerkstatt im ersten Wiener Bezirk in Anspruch nahmen. Gegründet 1858, erhielt KNIZE 1888 den Titel als k.k. Hof-Schneider. Josef Knize starb im selben Jahr, Albert Wolff wurde Alleininhaber. 1902 übernahm Josef Knizes Witwe Gisela mit ihren vier Kindern Anna, Auguste, Fritz und Susanna den Betrieb. 1904 wird das Unternehmen auf KNIZE & Comp. umbenannt.
Das erste Herrenmodelabel der Welt
Im Zeitalter der
Belle Epoque fand die kreative Geburtsstunde der Traditionsmarke
statt: Das heutige Geschäftslokal am Graben 13 wurde vom Architekten
Adolf Loos gestaltet und ist bis heute fast unverändert.
Zahlreiche
Künstler waren Kunden bei KNIZE. So bezahlte Oskar Kokoschka seine
Anzüge mit Gemälden, für Marilyn Monroe wurden Blusen gefertigt, für
Kurt Tucholsky Hemden, für Josephine Baker Skihosen. Auch Marlene
Dietrich ließ sich bei KNIZE Fracks für ihre Bühnenshows schneidern.
Auch heute noch werden in der Werkstatt im Stammhaus am Graben in
Handarbeit Maßanzüge und Accessoires gefertigt und serviciert. Auch die
Frack-Maßschneiderei, für die im Jahr 2020 um die Aufnahme in das
nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes angesucht wurde, ist
wichtiger Bestandteil des Unternehmens.
Neben Maßkleidung ist
in den Geschäften am Graben und in der Bräunerstraße die hochwertige
Herrenkollektion erhältlich, ebenso wie die erweiterte Kosmetiklinie,
dazu Accessoires, Strickwaren, Schuhe und Hüte.